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Die costaricanische Staatsform ist die einer Präsidialrepublik. Der Präsident wird in einem vierjährlichen Rhythmus per Direktwahl vom Volk gewählt, wobei der amtierende Präsident nicht für eine direkt anschließende zweite Legislaturperiode antreten darf. Eine spätere zweite Amtszeit ist jedoch möglich.
Das Parlament Costa Ricas besteht aus 57 Abgeordneten, die wie der Präsident alle vier Jahre gewählt werden, allerdings gilt im Falle des Parlaments nicht die Direktwahl, sondern die Verhältniswahl.
Das Staatsgebiet Costa Ricas ist in insgesamt sieben Provinzen unterteilt: Alajuela (nördlich der Hauptstadt San José bis zur Grenze nach Nicaragua), Cartago (im Herzen des Landes), Guanacaste (Nordwesten), Heredia (östlich von Alajuela), Limón (die gesamte Ostküste mit Teilen der Grenze zu Panama), Puntarenas (Südliche Pazifikküste sowie Grenze zu Panama) sowie San José (Gebiet rund um die gleichnamige Hauptstadt).
In weiteren Verwaltungsstufen des Landes gibt es 81 Kantone sowie 470 Distrikte.
Die Flagge Costa Ricas hat ihre Farbenfolge bereits seit 1948, ihre heute Gestaltung wurde am 27. November 1906 offiziell eingeführt. Nur das Staatswappen wurde später, im Oktober 1964, nochmals verändert. Die Farbgebung der Flagge setzt sich aus zwei blauen Streifen, zwei weißen Streifen und einem roten Streifen zusammen, wobei jede Farbe ein Drittel der Gesamtfläche ausmacht.