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Costa Rica genießt durch seine äquatornahe Lage (8 - 12 Grad nördlich des Äquators) ein herrlich tropisches Klima, das durch geringe Temperaturschwankungen im Jahresverlauf gekennzeichnet ist.
In den meisten Landesteilen ist es das ganze Jahr über wunderbar warm, die Temperaturen liegen tagsüber bei etwa 25°C, am Strand noch darüber. Frische Temperaturen in den Höhenlagen bieten willkommene Abwechslung; insbesondere in Lagen über 3000 m (z.B. in der Gipfelregion einiger Vulkane) kühlt es spürbar ab; doch auch hier sinkt das Thermometer selten unter 10°C.
Costa Rica kann das ganze Jahr über bereist werden, denn bei richtiger Planung hält man sich im September/Oktober, wenn es an der Pazifikküste am regenreichsten ist, am besten an der Karibikküste auf, wo es zu dieser Zeit am trockensten ist. Wer aber bezüglich Sonnenschein ganz sicher gehen will, reist von Mitte Dezember bis Ende April.
Die das Land von Nordwest- in Südostrichtung durchziehende Kordillere wirkt als Klimascheide und beeinflusst wesentlich das Klimageschehen. Die Pazifikseite gilt als tropisch-wechselfeucht, die Atlantikseite Costa Ricas wird als tropisch-immerfeucht eingestuft.
Man unterscheidet Trocken - und Regenzeit, der Costaricaner sagt einfach "Sommer" und "Winter", obwohl damit kein Winter im europäischen Sinne gemeint ist. Während dieser Periode regnet es einfach mehr. Während in der Regenzeit morgens noch die Sonne scheint, setzen zumeist gegen Mittag unvermittelt tropische Regenschauer ein, die ein Erlebnis für sich sind.
Sintflutartig prasselt der Regen hernieder, Passanten flüchten zu einem Unterstand, man versteht sein eigenes Wort nicht mehr und glaubt, die Welt gehe unter. Doch nach einer Stunde ist alles vorbei und die Sonne kommt wieder hervor, so als wär nichts gewesen.
Die tropische Erde entfaltet einen köstlichen intensiven Geruch, die Vögel zwitschern munter weiter und die Pfützen verdunsten im Nu - wahrlich ein Schauspiel der Tropen.
In Costa Rica unterscheidet man grob drei wichtige Klimazonen:
In diesem Gebiet mit Höhenlagen von 950 - 1500 Metern liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 22 und 24°C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt knapp 2000 mm. Die Trockenzeit ist von Dezember bis April, die Regenzeit von Mai bis November.
Pazifikseite
In dieser Zone liegt die Durchschnittstemperatur bei ca. 25°C, wobei die durchschnittlichen Temperaturen im Nordwesten (Guanacaste) noch höher liegen; Guanacaste gilt als die sonnigste und trockenste aller Provinzen (vergleiche Klimatabelle Liberia). Auch auf der Pazifikseite läuft die Trockenzeit von Dezember bis April und die Regenzeit von Mai bis November.
Karibikseite
Auf der immerfeuchten Karibikseite kann es das ganze Jahr über zu Regenfällen kommen; die jährliche Niederschlagsmenge liegt bei rund 3500 mm. September und Oktober gelten (im direkten Gegensatz zur pazifischen Seite) als die trockensten Monate. Die nördliche Karibikküste beim Nationalpark Tortuguero ist deutlich regenreicher, als die südliche bei den Badeorten Puerto Viejo und Cahuita. Die Temperatur schwankt kaum und liegt das ganze Jahr über bei ca. 26° C.
Zentrale Hochebene
In diesem Gebiet mit Höhenlagen von 950 - 1500 Metern liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 22 und 24°C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt knapp 2000 mm. Die Trockenzeit ist von Dezember bis April, die Regenzeit von Mai bis November.


