Suche
Schnellzugriff für Reiseziele
 

Region Monteverde


 

Eine der Welt-premium Naturdestinationen hat sich seit Gründung 1970 von einem Geheimtipp zu einer bekannten Touristenattraktion entwickelt. Vor vielen Jahren haben sich dort nordamerikanische Familien angesiedelt, um ein friedvolles Leben zu führen.

Um den märchenhaften Nebelwald zu schützen, haben sie das Monteverde Cloud Forest Reservat gegründet, welches heutzutage eines der Hauptattraktionen bei einem Monteverde Besuch ist. Das Gebiet umfasst ca. 10.500 Hektar und wird in privater Hand von dem Centro Cientifico Tropical, einer non-profit Forschungs- und Bildungsgemeinschaft, gehalten.

Hauptsächliche besteht das Reservat aus primärem Nebelwald, wodurch die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. Man kann riesige Farne, Würgfeigen, Lianen, Bromelien und Orchideen sehen, die gemeinsam mit moosbewachsenen Bäumen und anderen Pflanzen um das lebensnotwendige Licht kämpfen.

Besonders bekannt ist Monteverde für die vielfältige Tierwelt, die man in der Wildnis beobachten kann. Das Reservat bietet über 400 Vogelarten, darunter auch den scheuen Göttervogel der Maya, dem Quetzal, sowie über 100 Säugetieren, wie Affe, Tapir, Jaguar, Puma und verschiedenen Reptilien und Amphibien einen Lebensraum. Der Selvatura Nature Park bietet eine ganz besondere Art den Nebelwald zu erkunden. Auf verschiedene Höhen sind Hängebrücken gespannt, von denen aus der Besucher die reichhaltige Biodiversität erkunden kann.

Neben dem Monteverde Cloud Forest Reservat befinden sich in der Umgebung noch einige kleinere Gebiete, wie z.B. das Santa Elena Reservat, das u.a. dem Besucher durch seine Canopy Tour ein weiteres Highlight bietet.

 

Monteverde/Santa Elena

Es begann vor vielen Jahrzehnten mit einer Siedlung nordamerikanischer Quäker, die in dieser Gegend ein ruhiges, zurückgezogenes und naturverbundenes Leben führten. Schon früh begannen sie, das heute weltbekannte Nebelwaldgebiet zu schützen und lebten hauptsächlich von der Milchwirtschaft. Mit dem wachsenden Tourismus entstanden immer mehr kleine, rustikale Hotels, die hauptsächlich von den Einwohnern geführt werden. Während anfangs "nur" das Monteverde Reservat besucht wurde, entstanden in den letzten Jahren viele interessante Attraktionen, um die überbordende Naturvielfalt zu erleben.

Heute gibt es neben diesem Reservat das weniger besuchte Santa Elena Reservat und ausserdem noch viele kleine, private Reservate, einen Schmetterlingsgarten, ein Schlangenmuseeum und Canopy-Touren. Der Selvatura Nature Park zum Beispiel besteht aus einem System von Hängebrücken, die dem Gast ohne Anstrengung erlaubt, das Dschungeldach von Oben zu bewundern. Etwas abenteuerlicher ist da die Canopy Tour, wo man mit einer Sicherheitsausrüstung an Stahlseilen von Plattform zu Plattform in den Baumkronen gleitet.

Nach wie vor ist aber ein Besuch des Monteverde Reservates ein einmaliges Erlebnis. Die Baumstämme sind alle von Moosen, Farnen und anderen Aufsitzerpflanzen bewachsen und die Vogelwelt ist unübertrefflich. Mit etwas Glück sieht man hier auch den scheuen Quetzal, den Göttervogel der Mayas.

Die Ortschaft heisst Santa Elena und bietet mittlerweile zahlreiche Restaurants und Bars, welche abends für Unterhaltung sorgen. Die Anfahrt nach Monteverde ist ein holpriges Erlebnis. Alle Straßen, die nach Monteverde führen, sind teilweise in sehr schlechtem Zustand und es ist nur mit einem 4x4 Fahrzeug möglich, den Ort zu erreichen. Man erreicht Monteverde entweder vom Panamerican Highway aus oder von Tilarán entlang einer Bergkette.

Das Monteverde Schutzgebiet liegt auf 1400 - 1600 m über Meer und es kann deshalb manchmal ziemlich kühl werden.

Die Abzweigung nach Monteverde erreichen Sie auf dem Panamerican Highway, ca. 30 km nördlich von Puntarenas oder ca. 40 km südlich von Cañas. Diese relativ schlechte und holprige Strasse führt dann rund 35 km nach Monteverde. Eine weitere Strecke ab Tilarán führt  ca. 30 km durch Hügelgebiet auf schlechter Strasse. Erkundigen Sie sich in jedem Fall in Tilarán, ob die Strecke befahrbar ist. Für alle Wege nach Monteverde gilt: ganzjährig nur per 4 x 4 Fahrzeug zu erreichen.