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Gesundheit

Apotheke / Medizinische Versorgung

Die ärztIiche und medizinische Versorgung in San José ist ausgezeichnet. Hier gibt es mehrere gute öffentlich-staatliche Krankenhäuser, sowie dem europäischen- oder dem US-Standard sehr ähnliche Privatkliniken wie die ,,Clinica Biblica” (Telefon (506) 2522 - 1000) oder das ,,Hospital CIMA” (Telefon (506) 2208-1000). Beiden Privatkliniken sind Apotheken angeschlossen, welche 24 Stunden geöffnet sind und ein großes Sortiment haben. Weitere Apotheken finden Sie tagsüber in der ganzen Stadt verteilt, die Auswahl an Medikamenten ist aber unter Umständen nicht sehr groß. Außerhalb der Hauptstadt San José ist die ärztliche und medizinische Versorgung ebenfalls gut. In jeder größeren Stadt befindet sich ein öffentlich-staatliches Krankenhaus und in jedem mittleren bis großen Ort gibt es mindestens eine Apotheke, sowie Krankenwagen und Notarzt.

Krankheiten / Impfungen

Sicherlich wurden Sie bereits vor lhrer Reise ausführlich über mögliche Krankheiten und lmpfungen informiert und es ist ausdrücklich lhre Entscheidung, inwiefern Sie vorbeugende Medikamente zu sich nehmen. Der Rat lhres Arztes oder eines lmpfinstitutes hat in jedem Fall Vorrang. Wir möchten Sie an dieser Stelle kurz mit den möglichen Gefahren vertraut machen. Malaria kommt in Costa Rica äußerst selten und wenn, dann lediglich in nördlichen Dschungelgebieten nahe der Grenze zu Nicaragua oder ganz im Süden zu Panama vor. Die Gefahr, durch eine malariainfizierte Mücke gestochen und angesteckt zu werden, ist relativ gering und man kann sich durch lange Kleidung und Mückenspray vor lnsektenstichen schützen.

Die meisten Ärzte empfehlen die Mitnahme eines Notfallmedikaments, das lediglich bei tatsächlicher Erkrankung durch Malaria eingenommen wird. Weiter verbreitet ist hingegen die Fieberkrankheit Dengue.

Dengue wird ebenfalls durch einen Mückenstich übertragen, die Mücken vermehren sich in stehendem Gewässer; es gibt zwei Varianten, das klassische und das hämorrhagische Denguefieber. Das weniger gefährliche, aber verbreitetere klassische Denguefieber verursacht Gelenk-, Kopf- und Augenschmerzen und Fieber, vereinzelt auch Erbrechen, Durchfall, Blutungen und Juckreiz. Die Krankheit klingt nach 5-7 Tagen ab. Wichtig ist, viel Flüssigkeit (mineralhaltige Getränke, wie z.B. Gatorade etc.) zu sich zu nehmen und körperliche Anstrengung zu vermeiden. Bei ersten Anzeichen ist rasch ein Arzt aufzusuchen. Das hämorrhagische Denguefieber ist unter Touristen eher selten. Es ist vor allem für diejenigen Patienten gefährlich, die bereits einmal am klassischen Denguefieber erkrankt waren. Die Symptome sind ähnlich wie bei der klassischen Art, jedoch tauchen zusätzlich innere und äußere Blutungen, Anschwellen des Gesichtes, Atemschwierigkeiten, Kreislaufstörungen, Schweißausbrüche, Müdigkeit und Appetitlosigkeit auf. Der Patient muss unverzüglich in ärztliche Behandlung gebracht werden. Dengue tritt verstärkt in der Regenzeit und fast landesweit auf, am meisten betroffen sind die Provinzen Limón (Limón Zentrum, Matina, Siquirres), Puntarenas und Guanacaste. Da es gegen Denguefieber bisher weder eine lmpfung noch eine wirksame medikamentöse Behandlung gibt, gilt es, sich vorab gut gegen Mückenstiche zu schützen. Hier helfen lnsektenschutzmittel, Armbänder, Pflaster, Spiralen oder kleine Apparate, die mit Plättchen versorgt und in die Steckdose eingesteckt werden. All diese Hilfsmittel sind in den größeren Supermärkten des Landes erhältlich. Außerdem kann ein Moskitonetz sehr nützlich sein.